Samstag, 10. Dezember 2016

Commissario Bonettis 94. Fall

Bad Nauheim statt Venedig, Pralinski statt Donna Leon!
„Bonettismo o muerte.“ (Fidel Castros letzte Worte)
Eigentlich ging es damit los, dass er sich keine Texte merken konnte. Also schrieb man ihm seinen Text auf Pappkartons, die für den Zuschauer unsichtbar blieben. Aber es stellte sich heraus, dass er kurzsichtig war. Deswegen schrieb man seine Texte auf große Poster, die auf der Innenseite von Säulen platziert waren. Deswegen sieht man Bonetti immer nur hinter riesigen Säulen, wenn man seine Auftritte im Fernsehen betrachtet.
Hätten Sie’s gewusst? Ich mache im Juni eine Diät. Nur das Jahr steht noch nicht fest. Ein Lob der Prokrastination. Werden auch Sie Prokrasti-Nationlist!
Im Internet hast du immer das Feedback von den traurigen Gestalten, die mit ihrem eigenen Schreiben, Fotografieren usw. gescheitert sind. Es sind die Geister der Verstorbenen, die dir zurufen: Gib auf, lass es sein. Alles, was du machst, ist Dreck. Nur die Sterbenden folgen diesen Stimmen in den Abgrund. Wer wirklich lebt, hat keine Zeit für die schwarzen Seelen.
Jetzt neu: „Andy Bonetti – Inferno und Ekstase.“ Für 4,99 € als E-Book.
Trauriger Föhn 29 – das Passwort des Monats.
Bonetti Media & Roaring Competence – offizieller Literaturpartner des FC Bayern München.
Was macht eigentlich unser It-Boy Heinz Pralinski? Er hat gerade einen Essay mit dem Titel „Sie sächseln beim Sexeln – Ossis im großen Erotikvergleich“ in der „Praline“ veröffentlicht. Mit großzügigen Abbildungen von sekundären Geschlechtsmerkmalen!
Rätselhafte Welt der Sprichwörter: Was heißt es eigentlich, wenn man „Morgenluft twittert“?
Ich beantrage hiermit Namensrechte für: Keith Grube, Keith Bett und Keith Laster. Möglicherweise gibt es auch noch einen Film mit dem Titel „Eine Ladung Keith“.
Hätten Sie’s gewusst? Wenn Sie nach Japan ziehen, erhöhen Sie automatisch Ihre Lebenserwartung. Zumindest rein statistisch.
An Neapel mag ich besonders die Wäsche, die auf den Balkonen und vor den Häusern hängt. Als wäre in dieser Stadt der Wäschetrockner noch nicht erfunden worden. Wo sieht man in Deutschland noch die Wäsche anderer Menschen? In Neapel frage ich mich unwillkürlich, zu welchem Mensch die riesige graue Unterhose gehört oder das rote Kleid. Wer geblümte Bettwäsche hat oder ein Trikot des örtlichen Fußballvereins. Wenn man lange genug wartet, sieht man auch die Besitzer der Wäsche, die auf den Balkon kommen, um eine Zigarette zu rauchen oder in ein Mobiltelefon zu plärren. In Neapel ist der öffentliche Raum noch eine Bühne und keine Transitstrecke, die man hastig überwinden möchte.
Andy Bonetti markiert traditionell den Stand seines Verlags bei der Frankfurter Buchmesse mit einem satten Strahl Urin.
Die scheinbare Ordnung, die das Schreiben erzeugt, weil die Sätze eine Reihenfolge bilden, weil sie nacheinander stehen, nicht nebeneinander oder übereinander.
Mister Ed ist eine amerikanische Fernsehserie aus den sechziger Jahren, in der ein sprechendes Pferd die Hauptrolle spielt. Eigentlich bewegt das Pferd nur die Lippen und ein Schauspieler spricht. Das erinnert mich irgendwie an Politiker. Die Serie endete vor fünfzig Jahren, 1966, die Politik-Farce endet nie.
Das menschliche Gehirn wiegt etwa 1300 Gramm. Wieviel Gramm Vernunft enthält es?
In diesem Jahr war rund um meinen fünfzigsten Geburtstag das japanische Totenfest Obon. Warum übernehmen wir nicht mal solche Traditionen, anstatt nur die US-Feiertage wie Halloween, Valentinstag und den Star Wars-Tag am 4. Mai?
http://bento-daisuki.de/japan/feste-und-feiern/obon-ahnenfest-5211/
Gibson Brothers – Cuba. https://www.youtube.com/watch?v=PYND4zwDHvM

Freitag, 9. Dezember 2016

Von Deutschen lernen heißt siegen lernen

Was war das letzten Sonntag für eine Spannung. Wer wird der österreichische Bundespräsident? Die Kandidaten der großen Koalition in Wien waren schon in den Vorwahlen gescheitert, jetzt traten ein Grüner und ein Rechter gegeneinander an. Schon einmal hatte es in diesem Jahr eine Wahl zwischen den beiden gegeben. Hauchdünn war der Abstand. Dann die Sensation: die Wahl muss wiederholt werden. Dann ging auch die Wiederholung schief, weil die Wahlumschläge nicht richtig klebten und man dem Österreicher das Schließen der Umschläge mit Uhu oder Tesafilm nicht zumuten wollte. Ein ganz heißes Eisen, ganz großes Tennis. Die ganze Welt schaute zu, ja, die Welt hielt für einen Augenblick den Atem an. Würde der Triumphzug der Rechtspopulisten, der in Polen und Ungarn begann und der in diesem Jahr Großbritannien und die USSA erreicht hatte, in Österreich weitergehen?
Währenddessen wurde auch in Deutschland ein neuer Bundespräsident gewählt. Drei Deutsche trafen sich in einem Hinterzimmer: Merkel, Gabriel und Seehofer. Die Vertreter der großen Koalition in Berlin. Alle drei hoben die Hand und ein Beschluss wurde gefasst. Ein Minister der großen Koalition wurde zum Präsidenten gewählt. Der mit den weißen Haaren. Der sieht so seriös aus. Drei von achtzig Millionen Deutschen haben gewählt. Geräuschlos. Effizient. So funktioniert die deutsche Demokratie. The German Blitz. Ihr Völker der Welt, schaut auf dieses Land!

Operation Bakunin

Sehr geehrter Herr … (geschwärzt),
wie gewohnt erhalten Sie zum Jahresende einen Bericht über den Stand der Operation Bakunin unserer Abteilung „Steuerung und Verwaltung linksextremer Aktivitäten“ des Bundesnachrichtendienstes.
Wir haben an diversen Schwerpunkten (Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, Gelsenkirchen und Hannover) Organisationseinheiten gebildet, die mit großem Erfolg etwa fünftausend Personen binden, die linksextreme bzw. linksradikale Positionen vertreten und bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie mittelfristig Gewalt anwenden werden. Die Schlüsselpositionen der Organisationseinheiten werden durch von uns geschulte und finanzierte Multiplikatoren (im Volksmund auch „V-Leute“ genannt) besetzt, so dass die Leitung der Einheiten vollständig in unserer Hand ist.
Unsere Multiplikatoren besetzen die Schaltstellen der linksradikalen Szene, weil sie zum einen „erfolgreich“ Geld und Waffen besorgen. Wir stellen diese Mittel zur Verfügung, sie bleiben aber unter der Kontrolle unserer Multiplikatoren und sind zum Teil fiktiv. Zum anderen, indem sie „erfolgreich“ Anschläge durchführen und anschließend die Mitglieder der Organisationseinheiten informieren, die zum Ausgleich selbständig die Öffentlichkeitsarbeit („Bekennerschreiben“, „Solidaritätsdemos“ usw.) durchführen dürfen. So haben wir eine Reihe von fiktiven Anschlägen auf Militärstützpunkte, Abgeordnetenbüros und Einrichtungen des Bundesnachrichtendienstes inszeniert, die in Wahrheit nie stattgefunden haben oder mit geringem Aufwand (z.B. Zerstörung einer Schaufensterscheibe) durchgeführt werden konnten. Dabei haben die angeblichen Opfer linksradikaler Anschläge mit uns kooperiert und entsprechende Pressemitteilungen herausgegeben.
Wir haben darüber hinaus über unsere Multiplikatoren neue Themen gesetzt, um linksradikales Aktionspotential zu binden und umzuleiten. Solche Themen sind zum Beispiel Transgender, Integration von Flüchtlingen oder sozialer Wandel in einzelnen Stadtteilen („Gentrifizierung“). Im Gegensatz zur öffentlichen Darstellung sind die linken Kräfte also weit von einem Erfolg entfernt und nahezu vollständig unter Kontrolle.
Durch die Steuerung der Aktionen durch unsere Multiplikatoren tragen wir außerdem zur Förderung der Automobilindustrie, des Handwerks und zur Sicherung bzw. Ausweitung des Budgets des Bundesnachrichtendienstes bei. Die Zerstörung von Fahrzeugen, die zum Fuhrpark staatlicher Einrichtungen gehören, führt zu einem Umsatzzuwachs der Automobilindustrie aufgrund der Notwendigkeit einer Neubeschaffung von Fahrzeugen. Anschläge auf die öffentlichen Verkehrssysteme fördern den Individualverkehr und damit die Automobilindustrie. Sachbeschädigung fördert das Handwerk und damit den Mittelstand. Die öffentliche Darstellung von Angriffen der Linksradikalen durch die Medien fördert die Legitimation des Bundesnachrichtendienstes und ist darüber hinaus geeignet, Forderungen nach einer Erhöhung der Mittel durch das Bundesinnenministerium inhaltlich zu begründen.
Die personale Konkurrenz unserer Multiplikatoren in den Organisationseinheiten kann jederzeit durch Polizeiaktionen eliminiert werden, da unsere Multiplikatoren über Personaldaten zu den einzelnen Mitgliedern und belastendes Material verfügen. So bleiben Führungspositionen zuverlässig in unserer Hand. Gleichzeitig schaffen wir durch Verhaftungen „echter“ Linksradikaler Märtyrer in den Justizvollzugsanstalten, so dass sich die linke Szene an Solidaritätsbekundungen abarbeiten kann. Wir sind im Übrigen jederzeit in der Lage, durch eine Serie von fiktiven, d.h. inszenierten Polizistenmorden das gesamte Spektrum linksradikaler Aktivitäten so zu belasten, dass ihm sämtliche öffentliche Sympathie und Unterstützung entzogen werden kann.
Wir bitten um die weitere Finanzierung unserer Operation und die Ausweitung der Mittel für Agitation und Propaganda, um linksextremen bzw. linksradikalen Nachwuchs frühzeitig an unsere Organisationseinheiten zu binden und weitere Schwerpunkte in der Bundesrepublik bilden zu können.
MfG
… (geschwärzt)
The Untouchables – I Spy. https://www.youtube.com/watch?v=QHItHKfzW7A

Donnerstag, 8. Dezember 2016

„Ich bin dein Vater, Andy“ (Episode 93)

„Kaum jemand außer der eigenen Mutter hat sein Erscheinen auf der Welt bemerkt, sehr wenige bemerken ihn im Laufe seines Lebens, aber sicherlich niemand wird bemerken, wie er aus der Welt verschwindet; niemand wird fragen, niemand ihn bedauern, niemand sich freuen über seinen Tod.“ (Iwan Gontscharow: Oblomow)
Die Amerikaner hätten auch Ozzy Osbourne oder eine alte Sportsocke zum Präsidenten wählen können. Unsere transatlantischen Leitmedien wären ihnen genauso ins Gesäß gekrochen wie derzeit Donald Trump – den sie bis zur Sekunde der Wahlentscheidung mit aller populistischen Brachialgewalt bekämpft haben.
Rückfahrt. Der komplette Wagen im ICE, in dem ich einen Platz reserviert habe, ist gesperrt, weil die Klimaanlage defekt ist. Es ist eiskalt, die Sitze sind mit einem roten Band abgesperrt, als wäre es der Tatort eines Verbrechens. Das erinnert mich an eine Bahnfahrt im letzten August, als die Klimaanlage ausgefallen war. Die Hitze im vollbesetzten Wagen war mörderisch. Die Deutsche Bahn gibt sich wirklich alle Mühe, der Satire über ihren Service gerecht zu werden.
Schweppenhausen. Ritardando rustico bis Ende Februar. Dann Dinkelsbühl und Nördlingen.
Hätten Sie’s gewusst? Es kostet dreihundert Euro, wenn man in ein Berliner Taxi kotzt. Falls es Ihrer vierzehnjährigen Tochter passiert, die gerade von einer Party kommt, und Sie das Auto anschließend selbst sauber machen, kostet es nur hundert Euro.
In Deutschland muss man für Essen und Trinken nicht bezahlen. Man muss für seine Klamotten und die Wohnung nichts bezahlen. Es sei denn, man ist Deutscher. Dann muss man für alles bezahlen. Aber die Fremden bekommen alles geschenkt. Deswegen kommen auch so viele. So denkt eine AfD-Wählerin, deren Gespräch mit der Friseurin ich mir anhören musste, während ich auf meinen 12mm-Navy Seals-Maschinenschnitt gewartet habe. Das ist nicht einfach nur Rassismus. Aus dieser Argumentation tropft das Gift des kapitalistischen Denkens. Es geht nur noch um Geld. Wer zahlt was? Wieviel bekomme ich? In dieser Welt hat Solidarität keine Chance.
Nicht weit von meiner Berliner Wohnung entfernt, in der Trautenaustraße 10 (in unmittelbarer Nachbarschaft zu George Grosz), lebte der jüdische Architekt Leo Nachtlicht. Er baute im Stil der Neuen Sachlichkeit den Gourmenia-Palast an der Gedächtniskirche. An dieser Stelle wurde nach dem Krieg das Bikini-Haus gebaut. Hier war in der Weimarer Republik die Hölle los. Das dreistöckige Restaurant zahlte täglich 1870 Reichsmark Miete und 975 Reichsmark Steuern. Täglich. Damals verdiente ein Arbeiter noch weniger als eine Mark pro Stunde (sagt mein Opa).
Weitere Hot Spots in Berlin waren die „Neue Welt“ an der Hasenheide, damals der größte Rummelplatz Europas, der Lunapark in Halensee und die Krolloper im Tiergarten (ab 1933 tagten hier die Nazis; 1934 gab es hier die erste öffentliche Fernsehübertragung in Deutschland; in diesem Gebäude wurde der Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs verkündet).
Um die Ecke ist die Rankestraße. Leopold von Ranke war Historiker. Von ihm stammt der Satz: „Das Bemerkenswerte an der Weltgeschichte ist, dass niemand aus ihr lernt.“
„Basket of deplorables“ – so nannte Hillary Clinton den erbärmlichen und bedauernswerten Pöbel, der Trump zum US-Präsident gewählt hat. Möglicherweise wird Verachtung und Hochnäsigkeit als politische Strategie nicht mehr ausreichend sein, um die nächsten Wahlen im Sinne des Establishments zu gestalten.
Hätten Sie’s gewusst? Metropolis liegt in Illinois. Dort gibt es eine fünf Meter hohe Superman-Statue auf dem Superman Square. Amerika …
Schmecken grüne Gummibärchen eigentlich anders als rote? Wäre Clinton besser als Trump für die arme Hälfte der Gesellschaft gewesen? Was unterscheidet Merkel und Gabriel bei den nächsten Wahlen? Etwa so viel wie Coke Zero und Coke Light.
Klaus Nomi - Total Eclipse. https://www.youtube.com/watch?v=HmLk2vSXXtk

Kriegsverbrecher

Ich lese immer wieder, die Kriegsverbrechen sollten öffentlich angeprangert werden. So als wüssten wir nicht, dass im Krieg Verbrechen begangen würden und dass der Krieg an sich ein Verbrechen ist. Es gibt keinen Krieg ohne Verbrechen. Wir sprechen ja nicht vom Duell zweier Edelmänner in einem englischen Park im Morgengrauen. Alle Kriegsparteien sind Verbrecher und Mörder. Soldaten sind Mörder, ihre Generäle sind Mörder und die Regierungen, die den Krieg angezettelt haben, bestehen aus Mördern. Assad ist ein Mörder, Putin ist ein Mörder, Obama ist ein Mörder, Merkel und Frau von der Leyen sind Mörderinnen. Das ist doch selbstverständlich, da brauche ich keine öffentliche Debatte.
Grauzone - Hinter den Bergen. https://www.youtube.com/watch?v=utnOpMCIZfU

Andy Bonetti beim Festbockanstich


Hätten Sie’s gewusst? Prominente sind unglaublich klein, wenn man sie mal in echt trifft. Bis auf Andy Bonetti.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

UK

Großbritannien gehört zu meinen liebsten Reiseländern. Ich denke an den menschenleeren Hafen eines winzigen Nestes namens Porlock Weir, an dessen steinigem Strand keine Kinder spielen und keine quietschbunten Konfettimenschen Badetücher mit dem Logo einer zynischen und verlogenen Söldnertruppe der Premier League ausbreiten. Ich denke an Pubs und Regen. Dieses Land ist so hässlich, kalt und feucht wie die Muschi einer fünfzigjährigen Teilzeitnutte – und selbst das bisschen Schminke in London hilft nichts gegen diesen Eindruck. Ich habe so viele großartige Momente der Hoffnungslosigkeit in diesem Land erlebt, an die ich mich immer wieder gerne erinnere.
Was verliert Europa mit dem Brexit? Nichts, denn Großbritannien bleibt europäisch. Was verliert die EU mit dem Brexit? Nichts, denn Großbritannien hatte in der europäischen Innenpolitik nie eine große Bedeutung. Seine Größe als „Empire“ bezog es aus seinen Eroberungen in Übersee, wo die kleine Seefahrernation (1750: sechs Millionen Einwohner, das entspricht einem Viertel der damaligen französischen bzw. russischen und einem Drittel der damaligen deutschen Bevölkerung) diverse Naturvölker massakrierte oder versklavte (Afrika, Nordamerika, Ozeanien) und in unterentwickelten Regionen lokale Differenzen und Schwächen geschickt ausnutzte (Süd- und Ostasien).
Natürlich ist es traurig, dass die Briten die EU verlassen – auf der anderen Seite kann man sie zu dieser Entscheidung aber auch beglückwünschen. Dazu habe ich mich gerade gestern ausführlich geäußert.
Schickt uns eine Karte, wenn ihr draußen seid. Ist es hart? So wie in der Schweiz, in Norwegen oder Island. Ist es gefährlich, wenn man sein lächelndes Großmütterchen auf dem Geldschein hat?
Royal Scots Dragoon Guards – Amazing Grace. https://www.youtube.com/watch?v=M8AeV8Jbx6M