Samstag, 1. Juli 2017

Der große Kalenderschwindel

„Wenn die Polkappen schmelzen, steigt der Meeresspiegel und Städte wie New York, Tokio oder Hamburg verschwinden. Berlin wird zum neuen Venedig und ich kaufe mir ein Schlauchboot, das von dressierten Delphinen gezogen wird.“ (Andy Bonetti: Gute neue Zeit)
Der Bundestag kann noch nicht in die Sommerferien abhauen. Mir ist da noch was eingefallen. Es ist total ungerecht, dass der Februar nur 28 Tage hat, alle anderen Monate aber 30 oder 31 Tage. Ich spreche hier von einer massiven Diskriminierung, an der die alten Römer Schuld sind.
Das römische Jahr begann nämlich ursprünglich am 1. März und endete im Februar. Am Jahresende waren dann einfach nicht mehr genug Tage für den Februar übrig. 45 v.Chr. hat Julius Cäsar (genau, der Typ aus Asterix mit der großen Nase) zwar eine Kalenderreform gemacht (genau, „Reform“ – kann ja nix gutes bei rauskommen), bei der das Jahr endlich von 355 auf 365 Tage verlängert wurde, der Februar aber bei der Verteilung der zusätzlichen Tage wieder in die Röhre guckte.
Ich finde, alle Monate sollten 30 Tage haben. 31 Tage bekommen folgende Monate:
Februar – als Ausgleich für Jahrtausende der Diskriminierung
Mai – weil er so schön ist
August – weil ich da Geburtstag habe
Oktober – weil er manchmal auch schön ist
Dezember – damit die Zeit „zwischen den Jahren“ nicht kürzer wird
Der Schalttag alle vier Jahre wird per Volksabstimmung vergeben. Oder wir heben ihn für bessere Zeiten auf.
Herwig Mitteregger – Rudi. https://www.youtube.com/watch?v=VbxGz_r2JfU

Kommentare:

  1. Was ich immer mag ist, wenn Sie etwas fordern, dann können Sie es auch immer schlüssig in einer logischen Ketten begründen.

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    1. Dann will ich jetzt einen Erdbeermilchshake, weil heute die Sonne kein einziges Mal zu sehen war.

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